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Kunstverein Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen e.V. - Kalligrafie


Die Kunst der schönen Handschrift

 

Kalligraphie kommt aus dem Altgriechischen, wobei 'Kalli' sich von 'kalós' herleitet und soviel wie 'schön' heißt; das Wort 'graphie' entsprícht dem altgriechischen 'graphein' für 'schreiben' oder 'eingraben'.
Die Kalligrafie beeinflusste maßgeblich unsere ca. 7500Jährige Schrift-Geschichte. Die meisten westeuropäischen Schriften beruhen auf einer kalligrafischen Form, deren Ausdruck durch die angewendeten Schreibwerkzeuge, Schreibflüssigkeiten und Papiere bestimmt wurde. Geschrieben wurde mit pflanzlichen Rohren wie z.B. Bambusfedern und Federkielen, später mit Stahlfedern in vielen Formen, Bleistiften, Kreidestiften und Füllfederhaltern. Schreibträger war Papyrus, Pergament und Papier. Tinten, Tuschen und Temperafarben wurden aus Pflanzen hergestellt wie Moose für Grün, aus Steinen, z.B. Lapislazuli für Blau und Tieren wie die Purpurschnecke bis die Chemie synthetische Tinten fand.
Bis zur Erfindung der Buchdruckerkunst  in der Frührenaissance durch Johannes Gutenberg wurden Bücher grundsätzlich von Kalligrafen geschrieben. Meist entstanden in Klöstern, Palastschreibschulen und Kanzleien kunstvoll gestaltete Bibeln, Psalter und wissenschaftliche Werke. Die Abschrift einer Bibel in lateinischer Sprache dauerte durchschnittlich ein halbes Jahr.

Heute spielt die Kalligrafie keine bedeutende Rolle mehr. Man findet sie noch in der Kunst, im Grafik-Design und z.B. bei der Gestaltung von Urkunden.

 

Jeden zweiten Dienstag im Monat, von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Maler-Atelier treffen sich interessierte Kalligrafiefreunde. Neue Gesichter sind gern gesehen.
Kursinhalte: Historische und moderne Schriften für Anfänger und Fortgeschrittene. Spielerische Gestaltung von Sprüchen, Aphorismen, Gedichten, Glückwunschkarten usw.
Dozentin und Info: Rena Werneyer, Tel.: 02133 / 70421 - Email: rena.werneyer@gmx.net

 

 
 
 

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